Verpackungsanlage für zwei unterschiedliche Produkte:
Mit einer ungewöhnlichen Aufgabe forderte das US-amerikanische Pharma-Unternehmen Allergan das Team von Schubert-Pharma.
Ein Vial-Produkt mit lichtempfindlicher Augenflüssigkeit soll hermetisch in ein Kunststofftray und ein weiteres Vial-Produkt in eine Faltschachtel verpackt werden, in der es dann später im Regal präsentiert wird. Die Herausforderung: Beide Produkte müssen auf ein und derselben Verpackungsanlage gehandhabt werden.
Der Engpass, den die Verantwortlichen bei Allergan identifizierten, betraf zwei Aspekte der Sekundärverpackung. Es war absehbar, dass die bisher eingesetzten, teilweise nur halbautomatischen Anlagen wegen der steigenden Nachfrage ihre Kapazitätsgrenzen erreichen. Zudem fehlte die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit auf verschiedene Verpackungsformate umzurüsten.
Bei den in Faltschachteln verpackten Augentropfen handelt es sich um ein frei verkäufliches Produkt. Um den Konsumenten eine große Auswahl bieten zu können, gibt es sieben verschiedene Schachtelgrößen, die zwischen 20 und 100 Portionsverpackungen enthalten.
Das verschreibungspflichtige Produkt wird in einer Packungsgröße von 30 Stück angeboten. Diese Augentropfen sind lichtempfindlich und werden daher in einen hermetisch verschlossenen Kunststoffbehälter verpackt. Alle Produkte im verschlossenen Behälter sind verschreibungspflichtig.